UA-165344099-1

Mein Angebot - PRAXISFUCHS

„Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“

(Seneca)

Psychotherapie:

Systemische Psychotherapie bedeutet, die eigenen Lebensmuster zu erkennen, sie in einem größeren Zusammenhang zu verstehen und soziale Beziehungen (z.B. familiäre, berufliche, etc.) als Informationsquelle für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Problemen zu betrachten. So können Ressourcen, Kompetenzen und Fähigkeiten erkannt werden und sich Möglichkeiten für Veränderungen eröffnen. Ebenso sind sie für die Erreichung von persönlichen Zielen von großer Bedeutung.

Durch unsere persönliche Geschichte, wie wir diese erzählen bzw. erzählt bekommen erzeugen wir eine eigene (individuelle) Wirklichkeit. Diese hat wiederum Auswirkungen auf unser Denken, unser Fühlen und unser Handeln. Natürlich waren bestimmte Strategien in der Vergangenheit notwendig oder unerlässlich um bestimmte Situationen zu meistern oder Probleme zu bewältigen. Im Verlauf oder der Entwicklung eines Menschen kann es jedoch passieren, dass diese „altbewährten“ Strategien nicht mehr gebraucht werden oder sogar kontraproduktiv werden.

Sozusagen erarbeiten wir gemeinsam aus Mustern welche zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Problemen verantwortlich sind, (alltagswirksame) Veränderungs- und Lösungsprozesse in eine gewünschte Richtung. So können neue Sichtweisen und Verhaltensmuster entstehen.

Dies geschieht in einer wertschätzenden, respektvollen Atmosphäre in einer ruhigen, geschützten Umgebung.

Ich biete systemische Psychotherapie sowohl im Einzel- als auch im Mehrpersonensetting (Paare, Familien, Teilfamilie etc.) an. Mit welchem Setting wir am optimalsten arbeiten, wird in aller Regel im Erstgespräch vereinbart, kann aber bedarfsweise adaptiert werden. Die Methoden und Techniken der systemischen Psychotherapie sind vielfältig. Dazu zählen unterschiedliche Fragetechniken, der selbstreflexive Dialog, der Einsatz von „Reflecting Teams“, die Arbeit mit visualisierenden Techniken wie Familienskulpturen und -aufstellungen, die Anregung von "Hausaufgaben", Abschlussinterventionen, Rituale und Metaphern.

„Manchmal muss man aus der Rolle fallen, um aus der Falle zu rollen.“
 
(Virginia Satir)

Sexualtherapie:

Eine Sexualtherapie kommt bei Schwierigkeiten des sexuellen Erlebens und/oder einer Störung des Sexualverhaltens zum Einsatz. Dies kann im Rahmen einer Partnerschaft zum Thema werden, allerdings sehr wohl auch im individuellen Erleben einer Einzelperson. Verschiedenste Inhalte können in einer Sexualtherapie besprochen werden wie beispielsweise:

  • Ungleiches Bedürfnis nach sexueller Frequenz
  • Form des Auslebens sexueller Bedürfnisse
  • Sexuelle Funktionen sind beeinträchtigt (z.B. Erektionsprobleme, Schmerzen beim Geschlechtsverskehr/Vaginismus, Libidoverlust/Lustlosigkeit, Orgasmusstörungen, vorzeitiger Samenerguss)
  • der Gedanke an Sexualität wir als unangenehm oder abstoßend erlebt
  • Sexuelle Hemmungen/Blockaden (z.B. Schwierigkeiten mit dem eigenen oder dem anderen Körper)
  • Postkoitale Störungen
  • Schwierigkeiten eine(n) Partner*In zu finden oder langejährige Partner*Innenlosigkeit
  • Sex- und Pornosucht
  • Schwierigkeiten mit der Geschlechterrolle, der sexuellen Orientierung

Als Ergänzung zu meiner systemischen Grundhaltung und dem damit einhergehenden Menschenbild bediene ich mich in der Arbeit mit sexuellen Problemen ebenso verhaltenstherapeutischen Interventionen, welche auf Basis des „Hamburger Modells“ eingearbeitet werden.

Bei einer Sexualtherapie gelten dieselben Prinzipien, Haltungen und Rahmenbedingungen als bei einer Psychotherapie – nicht selten ist das eine vom anderen nur sehr schwer trennscharf abgrenzbar. Dies ist aber nicht als Hindernis, sondern als klarer Zugewinn zu sehen. Im Rahmen einer Sexualtherapie werden gleichermaßen Muster, Verhaltensweisen und Problemfelder identifiziert und auf gewünschteres Erleben hingearbeitet. Im Zentrum steht dabei aber das Sprechen über die sexuellen Schwierigkeiten, welche in den Kontext der lebensgeschichtlichen Erfahrungen, der Beziehungserfahrungen und des aktuellen Sexuallebens gestellt werden.


Wie oben bereits erwähnt biete ich Sexualtherapie im Einzel- und im Paarsetting an. Welches Setting geeignet ist, wird in der Regel im Erstgespräch mit Ihnen geklärt, kann allerdings auch ggf. adaptiert werden. In der Sexualtherapie kommen verschiedene Interventionen und Methoden zur Selbsterforschung, Selbstfindung und Selbstbefriedigung angewendet. Ebenso geht es unter anderem darum, den eigenen Körper wahrzunehmen, den Partner kennenzulernen und Bedürfnisse auszutauschen. 


„Probleme sind verkleidete  Möglichkeiten.“
 
(Thoreau)

Psychologische Beratung und Coaching:

Werden Herausforderungen des Lebens zur Überforderung oder können Entscheidungen nicht getroffen werden, kann eine psychologische Beratung oder ein Coaching Ihnen dabei helfen einen Weg aus der Krise zu erarbeiten und die Entfaltung Ihrer persönlichen Potenziale zu fördern. Der Schritt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen wird häufig als Hürde gesehen, ist jedoch ein Zeichen von Stärke und innerer Größe.

Eine klinische Beratung/Coaching können Sie zu jedem Alltagsproblem oder Fragestellung, welche Sie als Mensch bewegt in Anspruch nehmen. Es handelt sich um ein kurzfristiges, lösungsorientiertes Setting und richtet sich an ein klar definiertes Problem. Beispielsweise um Gedanken zu ordnen, Bedürfnisse zu erkennen, Stärken zu entdecken, emotionale Entlastung oder Unterstützung zu finden oder gesundheitsförderliche Maßnahmen zu erlernen. Hierbei biete ich auch das Erlernen von Entspannungsverfahren (z.B. Atemtechniken, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung).

Besonders wichtig ist mir hierbei eine salutogenetische Sicht im Hintergrund auf dem Bio-Psycho-Sozialem-Modell. Im Vordergrund stehen hierbei das Erkennen der eigenen Bedürfnisse und Stärken, sowie die gemeinsame Erarbeitung von konkreten und alltagspraktischen Lösungswegen um die Lebensqualität zu erhöhen.

Die Art und Dauer der psychologischen Beratung/Coaching ist hierbei immer abhängig von der Art und Intensität der Herausforderung und der individuellen Situation. Psychologische Beratung und Coaching kann bei allen Altersstufen Anwendung kommen, ist jedoch vorrangig an Einzelpersonen adressiert.

Vorträge/Workshops:

Meine Expertise teile ich gerne auch auf Vorträgen und in individuell abgestimmten Workshops. Nachstehend eine exemplarische Auflistung einiger Veranstaltungen:

Geplant für 2020:

  • Vertiefungsworkshops zur Vortragsreihe für Psychotherapeut*Innen – Vorarlberger Landesverband PT (VLP)
    Thema: Sexuelle Probleme und Sexualstörungen – Vertiefung und Fallbesprechung
  • Vortragsreihe – Weiterbildungsveranstaltung für Psychotherapeut*Innen beim Steirischen Landesverband PT (STLP)
    Thema: Sexuelle Störungen und Probleme erkennen und behandeln
  • Workshop zu Entspannungsverfahren – Weiterbildungseinrichtung Schloss Hofen Lochau
    Thema: Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung soziotherapeutischen Kontext

Juni 2019 – aktuell:

  • Workshops zum Thema Sexualität für Betroffene von psychischen Störungen – Aqua Mühle Vorarlberg
    Thema: Sexualität, sexuelle Problem- und Fragestellungen
  • Vorträge für soziotherapeutische Mitarbeiter*Innen – Aqua Mühle Vorarlberg
    Thema: Umgang mit sexuellen Themen/Problemstellungen und Vernetzungsmöglichkeiten

November 2019:

  • Öffentlicher Vortrag – Anima – Tag der Psychotherapie
    Thema: Sexualstörungen – Eine unterschätze Relevanz
  • Tagung – Mitarbeiter*Innen der Suchtberatungsstellen in Vorarlberg
    Thema: „Sexualität – (k)ein Tabuthema“ – Sexuelle Problemstellungen und ihre Relevanz in der psychosozialen Arbeit

Juni 2019

  • Vortragsreihe – Weiterbildungsveranstaltung beim Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie (VLP)
  • Thema: Zwischen Hypersexualität und Libidoverlust – Cluster von Störungsbildern und entsprechende sexualtherapeutische Interventionen

Mai 2019

  • Vortragsreihe – Weiterbildungsveranstaltung beim Vorarlberger Landesverband für PT (VLP)
    Thema: Zwischen Hypersexualität und Libidoverlust – Anamnese und Diagnostik

April 2019:

  • Vortragsreihe – Weiterbildungsveranstaltung beim Vorarlberger Landesverband für PT (VLP)
    Thema: Zwischen Hypersexualität und Libidoverlust – Begriffe, Statistik, Grundlagen der Sexualität

Februar 2019:

  • Lehrtätigkeit Bachelorstudium Psychologie – Hochschule Magdeburg
    Thema: Ausgewählte Entspannungsverfahren für Psycholog*Innen – Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung